B
Jemand, der an einem Rennen teilnimmt, ohne offiziell angemeldet zu sein oder eine Startgebühr bezahlt zu haben. Dies ist verpönt, da sie Ressourcen (Wasser, Medaillen) verbrauchen.
Beispiel: Der Boston-Marathon hat strenge Kontrollen gegen "Bandits".
C
Ein (männlicher) Ausdruck dafür, von einer Frau überholt zu werden. Wird heute oft humorvoll oder selbstironisch verwendet.
Beispiel: Er lief zu schnell los und wurde am Ende von mehreren Frauen "chicked".
D
Plötzlicher Leistungsabfall durch völlige Entleerung der Glykogenspeicher. Man fühlt sich, als würde man gegen eine Wand laufen. Oft begleitet von Schwindel und extremer Erschöpfung.
Beispiel: Bei Kilometer 35 traf er den Mann mit dem Hammer und musste gehen.
Der allerletzte Finisher eines Rennens. Wird in der Trail- und Ultracommunity oft gefeiert für das Durchhaltevermögen.
Beispiel: Lieber DFL als DNF (Did Not Finish).
Wortspiel aus "Dread" (Furcht/Grauen) und "Treadmill" (Laufband). Beschreibt die Monotonie und Langeweile des Laufbandtrainings.
Beispiel: Im Winter muss ich leider oft auf die Dreadmill.
F
Die schnellste bekannte Zeit für eine bestimmte Route (oft Trails oder Wanderwege), die nicht im Rahmen eines offiziellen Rennens gelaufen wurde. Sehr populär im Trailrunning.
Beispiel: Kilian Jornet hält viele FKTs auf berühmten Bergen.
G
Abkürzung für "Greatest of All Time". Bezeichnet den besten Läufer aller Zeiten in einer Disziplin.
Beispiel: Eliud Kipchoge wird oft als der Marathon-GOAT bezeichnet.
L
Langer, langsamer Dauerlauf. Das Fundament des Ausdauertrainings.
Beispiel: Der Sonntag ist traditionell LSD-Tag.
R
Kombination aus "Run" und "Hungry". Der extreme Hunger nach einem langen oder harten Lauf, bei dem man alles essen möchte.
Beispiel: Nach dem 30km-Lauf war ich total rungry und habe zwei Pizzen gegessen.
S
Jemand, der einen "Run Streak" macht, also jeden einzelnen Tag läuft, ohne einen Tag Pause.
Beispiel: Er ist seit 500 Tagen ein Streaker.